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30-09-2017

Marktbericht mehr Infos weniger Info

Unten finden Sie die Endergebnisse der Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten – Ernte 2017, zusammen mit den von den letzten 5 Jahren :

Bintje 35/+

2012 – Woche 37 : 40,3 Tonnen/ha netto mit 44 % in ‘50 MM/+’

2013 – Woche 37 : 48,3 Tonnen/ha netto mit 74 % in ‘50 MM/+’

2014 – Woche 37 : 56,4 Tonnen/ha netto mit 67 % in ‘50 MM/+’

2015 – Woche 39 : 49,4 Tonnen/ha netto mit 61 % in ‘50 MM/+’

2016 – Woche 37 : 41,5 Tonnen/ha netto mit 55 % in ‘50 MM/+’

 2017 – Woche 39 : 48,8 Tonnen/ha netto mit 68 % in ‘50 MM/+’

(Unterwassergewicht : 358 gr.)

 

Fontane 35/+

2012 – Woche 37 : 45,4 Tonnen/ha netto mit 63 % in ‘50 MM/+’

2013 – Woche 37 : 52,7 Tonnen/ha netto mit 77 % in ‘50 MM/+’

2014 – Woche 37 : 61,0 Tonnen/ha netto mit 86 % in ‘50 MM/+’

2015 – Woche 39 : 51,8 Tonnen/ha netto mit 80 % in ‘50 MM/+’

2016 – Woche 37 : 48,4 Tonnen/ha netto mit 69 % in ‘50 MM/+’

2017 – Woche 39 : 62,0 Tonnen/ha netto mit 91 % in ‘50 MM/+’

(Unterwassergewicht : 372 gr.)

* Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

 

Bemerkungen

* Glasigkeit in fast alle ‘Bintje’-Parzellen. UWG von ‘Bintje’ mangelt regelmäßig.

* Qualität von ‘Fontane’ fast perfekt.

* Nicht nur Steigerung der Durchschnittserträge, sondern auch Ausdehnung der Fläche in der EU-5 (+ 5 %) à : 2017 gibt uns viiiiieeeeele Kartoffeln !

28-08-2017

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Wie jedes Jahr während der Woche 34 machten wir Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten. Unten finden Sie unsere Ergebnisse, zusammen mit den von den letzten 5 Jahren :

Bintje 35/+

2012 : 38,1 Tonnen/ha netto mit 39 % in ‘50 MM/+’

2013 : 44,1 Tonnen/ha netto mit 69 % in ‘50 MM/+’

2014 : 52,5 Tonnen/ha netto mit 68 % in ‘50 MM/+’

2015 : 42,0 Tonnen/ha netto mit 53 % in ‘50 MM/+’

2016 : 40,5 Tonnen/ha netto mit 55 % in ‘50 MM/+’

2017 : 41,9 Tonnen/ha netto mit 59 % in ‘50 MM/+’

(Unterwassergewicht : 349 gr.)

Fontane 35/+

2012 : 40,6 Tonnen/ha netto mit 57 % in ‘50 MM/+’

2013 : 44,1 Tonnen/ha netto mit 76 % in ‘50 MM/+’

2014 : 59,2 Tonnen/ha netto mit 84 % in ‘50 MM/+’

2015 : 40,5 Tonnen/ha netto mit 75 % in ‘50 MM/+’

2016 : 42,3 Tonnen/ha netto mit 61 % in ‘50 MM/+’

2017 : 51,1 Tonnen/ha netto mit 86 % in ‘50 MM/+’

(Unterwassergewicht : 375 gr.)

* Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

 Bemerkungen

* Durchwuchs in fast alle ‘Bintje’-Parzellen – vernachlässigbar bei ‘Fontane’.

* Noch viel Potential zusätzliches Wachstums auf 90 % der Parzellen.

* Unsere nächsten Proberodungen werden Ende Woche 37 stattfinden. Die Ergebnisse werden am 18. Sept. publiziert werden.

19-09-2016

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Wie jedes Jahr während der Woche 37 machten wir Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten. Unten finden Sie unsere Ergebnisse, zusammen mit den von den letzten 5 Jahren :

Bintje 35/+

2011               :           54,9 Tonnen/ha netto        mit       81 % in ‘50 MM/+’

2012               :           40,3 Tonnen/ha netto        mit       44 % in ‘50 MM/+’

2013               :           48,3 Tonnen/ha netto        mit       74 % in ‘50 MM/+’

2014               :           56,4 Tonnen/ha netto        mit       67 % in ‘50 MM/+’

2015–Woche 37:     51,2 Tonnen/ha netto        mit       66 % in ‘50 MM/+’

2015–Woche 39:     49,4 Tonnen/ha netto        mit       61 % in ‘50 MM/+’

2016               :     41,5 Tonnen/ha netto       mit      55 % in ‘50 MM/+’

                                                (Unterwassergewicht : 396 gr.)

Fontane 35/+

2011               :           60,0 Tonnen/ha netto        mit       93 % in ‘50 MM/+’

2012               :           45,4 Tonnen/ha netto        mit       63 % in ‘50 MM/+’

2013               :           52,7 Tonnen/ha netto        mit       77 % in ‘50 MM/+’

2014               :           61,0 Tonnen/ha netto        mit       86 % in ‘50 MM/+’

2015–Woche 37:     47,9 Tonnen/ha netto        mit       81 % in ‘50 MM/+’

2015–Woche 39:     51,8 Tonnen/ha netto        mit       80 % in ‘50 MM/+’

2016               :     48,4 Tonnen/ha netto       mit      69 % in ‘50 MM/+’

                                                (Unterwassergewicht : 452 gr.)

* Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

Bemerkungen

* Prozent Ausfall bei Fontane viel höher als in normalen Jahren ; Zustand bei Bintje ziemlich normal.

* Da kein Nachwuchs mehr zu erwarten ist, sind dies unsere Endergebnisse für die Ernte 2016.

29-08-2016

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Marktbericht – 29 August 2016 :

Wie jedes Jahr während der Woche 34 machten wir Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten. Unten finden Sie unsere Ergebnisse, zusammen mit den von den letzten 5 Jahren :

Bintje 35/+

2011   :           51,0 Tonnen/ha netto        mit       79 % in ‘50 MM/+’

2012   :           38,1 Tonnen/ha netto        mit       39 % in ‘50 MM/+’

2013   :           44,1 Tonnen/ha netto        mit       69 % in ‘50 MM/+’

2014   :           52,5 Tonnen/ha netto        mit       68 % in ‘50 MM/+’

2015   :           42,0 Tonnen/ha netto        mit       53 % in ‘50 MM/+’

2016   :           40,5 Tonnen/ha netto       mit      55 % in ‘50 MM/+’

                        (Unterwassergewicht : 392 gr.)

Fontane 35/+

2011   :           58,2 Tonnen/ha netto        mit       91 % in ‘50 MM/+’

2012   :           40,6 Tonnen/ha netto        mit       57 % in ‘50 MM/+’

2013   :           44,1 Tonnen/ha netto        mit       76 % in ‘50 MM/+’

2014   :           59,2 Tonnen/ha netto        mit       84 % in ‘50 MM/+’

2015   :           40,5 Tonnen/ha netto        mit       75 % in ‘50 MM/+’

2016   :           42,3 Tonnen/ha netto       mit      61 % in ‘50 MM/+’

                        (Unterwassergewicht : 430 gr.)

* Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

Bemerkungen

* Prozent Ausfall höher als in normalen Jahren + deutlich höher bei Fontane als bei Bintje.

* Seneszenz höher bei Bintje als bei Fontane. Da in den vergangenen Tagen Regen ausblieb, kaum Chance auf bedeutenden Nachwuchs im September.

Unsere nächsten Proberodungen werden in der Woche 37 stattfinden. Die Ergebnisse werden am 19/09 publiziert.

28-09-2015

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Unten finden Sie die neuen und endgültigen Ergebnisse der Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten von Woche 39 :

Bintje 35/+

2010 : 49,3 Tonnen/ha netto mit 56 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2011 : 54,9 Tonnen/ha netto mit 81 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2012 : 40,3 Tonnen/ha netto mit 44 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2013 : 48,3 Tonnen/ha netto mit 74 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2014 : 56,4 Tonnen/ha netto mit 67 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2015 : 49,4 Tonnen/ha netto mit 61 % in ‘50 MM/+’

Fontane 35/+

2010 : 51,7 Tonnen/ha netto mit 82 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2011 : 60,0 Tonnen/ha netto mit 91 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2012 : 45,4 Tonnen/ha netto mit 57 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2013 : 52,7 Tonnen/ha netto mit 76 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2014 : 61,0 Tonnen/ha netto mit 84 % in ‘50 MM/+’ (Zahlen Woche 37!)

2015 : 54,1 Tonnen/ha netto mit 83 % in ‘50 MM/+’

 * Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

14-09-2015

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Nach 3 Wochen machten wir nochmals Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten während der Woche 37. Unten finden Sie unsere Ergebnisse, zusammen mit den von den letzten 5 Jahren :

Bintje 35/+

2010 : 49,3 Tonnen/ha netto mit 56 % in ‘50 MM/+’

2011 : 54,9 Tonnen/ha netto mit 81 % in ‘50 MM/+’

2012 : 40,3 Tonnen/ha netto mit 44 % in ‘50 MM/+’

2013 : 48,3 Tonnen/ha netto mit 74 % in ‘50 MM/+’

2014 : 56,4 Tonnen/ha netto mit 67 % in ‘50 MM/+’

2015 : 51,2 Tonnen/ha netto mit 66 % in ‘50 MM/+’

(+ 9,2 Tonnen in den letzten 20 Tagen)

 

Fontane 35/+

2010 : 51,7 Tonnen/ha netto mit 82 % in ‘50 MM/+’

2011 : 60,0 Tonnen/ha netto mit 91 % in ‘50 MM/+’

2012 : 45,4 Tonnen/ha netto mit 57 % in ‘50 MM/+’

2013 : 52,7 Tonnen/ha netto mit 76 % in ‘50 MM/+’

2014 : 61,0 Tonnen/ha netto mit 84 % in ‘50 MM/+’

2015 : 49,8 Tonnen/ha netto mit 75 % in ‘50 MM/+’

(+ 9,3 Tonnen in den letzten 20 Tagen)

* Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

 

Unsere Bintje bleiben höhere Erträge als unsere Fontane geben. Die Hauptgründe hierfür sind unverändert dieselbe :

* Bei Bintje gibt es eindeutig mehr Knollen pro Pflanze als bei Fontane.

* Durch die ungünstigen Wachsumstände im Frühling und Sommer sind die Qualität und Struktur der Felder + die Menge Regen bestimmendere Faktoren als die Kartoffelsorte an sich.

 

In 2 Wochen können Sie hier von uns neue und endgültige Ergebnisse erwarten.

26-08-2015

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Wie jedes Jahr während der Woche 34 machten wir Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten. Unten finden Sie unsere Ergebnisse, zusammen mit den von den letzten 5 Jahren :

Bintje 35/+

2010   :           39,6 Tonnen/ha netto        mit       49 % in ‘50 MM/+’

2011   :           51,0 Tonnen/ha netto        mit       79 % in ‘50 MM/+’

2012   :           38,1 Tonnen/ha netto        mit       39 % in ‘50 MM/+’

2013   :           44,1 Tonnen/ha netto        mit       69 % in ‘50 MM/+’

2014   :           52,5 Tonnen/ha netto        mit       68 % in ‘50 MM/+’

2015   :           42,0 Tonnen/ha netto       mit      53 % in ‘50 MM/+’

                        (+ 12,3 Tonnen in den letzten 19 Tagen)

 

Fontane 35/+

2010   :           44,8 Tonnen/ha netto        mit       82 % in ‘50 MM/+’

2011   :           58,2 Tonnen/ha netto        mit       91 % in ‘50 MM/+’

2012   :           40,6 Tonnen/ha netto        mit       57 % in ‘50 MM/+’

2013   :           44,1 Tonnen/ha netto        mit       76 % in ‘50 MM/+’

2014   :           59,2 Tonnen/ha netto        mit       84 % in ‘50 MM/+’

2015   :           40,5 Tonnen/ha netto       mit      75 % in ‘50 MM/+’

                        (+ 9,3 Tonnen in den letzten 19 Tagen)

* Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

 

Überrasschenderweise haben unsere Bintje zur Zeit einen höheren Ertrag als unsere Fontane. Hierfür gibt es verschiedene Gründe :

* Bei Bintje gibt es eindeutig mehr Knollen pro Pflanze als bei Fontane.

* Einige Acker mit Bintje haben einen Ertrag von 55 Tonnen oder mehr, was den Durchschnitt in die Höhe treibt.

* Manche Felder mit Fontane geben nur 30 Tonnen oder weniger, was das Ergebnis runter drückt.

* Durch die ungünstigen Wachsumstände im Frühling und Sommer sind die Qualität und Struktur der Felder + die Menge Regen bestimmendere Faktoren als die Kartoffelsorte an sich.

26-09-2014

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Unten finden Sie die neuen und endgültigen Ergebnisse der Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten, zusammen mit den von den letzten 4 Jahren :

Bintje 35/+

2010   :           49,3 Tonnen/ha netto        mit       56 % in ‘50 MM/+’

2011   :           54,9 Tonnen/ha netto        mit       81 % in ‘50 MM/+’

2012   :           40,3 Tonnen/ha netto        mit       44 % in ‘50 MM/+’

2013   :           48,3 Tonnen/ha netto        mit       74 % in ‘50 MM/+’

2014   :           56,4 Tonnen/ha netto       mit      67 % in ‘50 MM/+’

Fontane 35/+

2010   :           51,7 Tonnen/ha netto        mit       85 % in ‘50 MM/+’

2011   :           60,0 Tonnen/ha netto        mit       93 % in ‘50 MM/+’

2012   :           45,4 Tonnen/ha netto        mit       63 % in ‘50 MM/+’

2013   :           52,7 Tonnen/ha netto        mit       77 % in ‘50 MM/+’

2014   :           61,0 Tonnen/ha netto       mit      86 % in ‘50 MM/+’

* Nettogewicht = Bruttogewicht – 15 %

Die Feststellung ist die gleiche wie im August : es gibt eindeutig mehr Tonnage unter dem Erdboden als in den letzten Jahren. Aller Wahrscheinlichkeit nach zuviel, wenn man bedenkt, daß die Fläche der EU-5 sich auch mit 3 % ausgebreitet hat !

Seit unserem letzten Marktbericht hat der europäische Rekordertrag den Preis weiter nach unten gedrückt. Heute steht die offizielle Belgapom-Notierung auf 15 €/Tonne. Magerer Trost : noch niedriger ist fast nicht mehr möglich.

29-08-2014

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Wie jedes Jahr machten wir in der Woche 35 Proberodungen unserer ‘Bintje’- und ‘Fontane’-Kontrakten. Diese sind unsere Ergebnisse, zusammen met den von den letzten 4 Jahren :

Bintje 35/+

2010   :           39,6 Tonnen/ha netto

2011   :           51,0 Tonnen/ha netto

2012   :           38,1 Tonnen/ha netto

2013   :           44,1 Tonnen/ha netto

2014   :           52,5 Tonnen/ha netto

Fontane 35/+

2010   :           44,8 Tonnen/ha netto

2011   :           58,2 Tonnen/ha netto

2012   :           40,6 Tonnen/ha netto

2013   :           44,1 Tonnen/ha netto

2014   :           59,2 Tonnen/ha netto

Es gibt eindeutig mehr Tonnage unter dem Erdboden als in den letzten Jahren. Unter Berücksichtigung der wesentlichen Flächenausbreitung in Westeuropa (Belgien und Frankreich : + 6 % !!) gehen wir in Richtung einer sehr großen und vielleicht zu großen europäischen Kartoffelernte. In Deutschland wird die größte Ernte seit 2004 erwartet. In Frankreich wird sogar von dem größten Kartoffelertrag je gesprochen.

Rekorderträge geben äußerst niedrige Preise. Heute steht die offizielle Belgapom-Notierung auf einen miserabelen 25 €/Tonne. Hoffnung auf Verbesserung gibt es einfach nicht.

11-07-2014

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Die Umstände für den Kartoffelanbau in Westeuropa sind schon die ganze Saison ausgezeichnet. Ein früher Frühling, überdurchschnittliche Temperaturen und  regelmäßiger Regen sorgen dafür, daß die neue Ernte schneller als normal fertig ist : positiv für die Tonnagen aber schädigend für den Kartoffelmarkt, der sich heute noch immer von Alten und mediterranen Frühkartoffeln befreien muß. Die erste offizielle Belgapom-Notierung dieser Saison steht auf nur 5,00 €/100 kg, historisch niedrig am Anfang eines neuen Kartoffeljahres.

Innerhalb der EU-5 wird die Flächenausbreitung im Vergleich zu 2013 auf 3 % eingeschätzt. Pro Land sieht es so aus :

Belgien                    :           + 6,5 %

Frankreich               :           + 3,5 %

Niederlande             :           + 3,5 %

Deutschland            :           + 3 %

Großbritannien        :           - 2 %

Ohne Unglücke werden die Flächensteigerung und das ständig gutes Wetter zu eine (zu ?) große Ernte 2014 leiten. Die Preiserwartungen für die kommende Kampagne sind denn auch ganz miserabel.

08-10-2013

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Wie wir in unseren letzten Marktbericht voraussagten, erreichten unsere letzte ‘Bintje’ Proben in Belgien vom 19. & 20. September fast die 50 Tonnen pro Hektare (netto, 15 % Tara) und bleiben die heutigen Erträge bei uns besser als in den letzten 2 Jahren mit enttäuschenden Ernten :

                                   Ernte 2013                Ernte 2012                Ernte 2010

‘Bintje 35/+’                 49,8 Tonnen            40,8 Tonnen            49,7 Tonnen

‘Fontane 35/+’             54,2 Tonnen            45,9 Tonnen             52,1 Tonnen

Die Sortierung (50/+) betrug dann 75 % in Bintje und 78 % in Fontane. Die Früchte waren noch immer ein bisschen grün und werden also noch etwas an Gewicht gewonnen haben. Außerdem gibt es sehr wenig Abfall in den Kartoffeln und ist die Trockenmasse ganz gut hoch. Die Ernte dieser Saison bietet der Industrie einen sehr hohen Verarbeitungsertrag.

Nicht nur Belgien, sondern auch Irland, Großbritannien und Frankreich steuern auf eine größere Ernte als im Vorjahr zu. In Holland ist die seit lange vorausgesagte niedrigere Ernte mittlerweile einen Gesamtertrag geworden, der 5 % größer ist als in 2012. Spanien erhaltet sein Status quo.

In die Mitte Europas gibt es von Nord bis Süd eine Reihe von Ländern, wo sich die Ernte kleiner als im Vorjahr herausstellt  : Schweden – Finland – Litauen – Polen – Tschechien – Ungarn – Italien – Rumänien – Bulgarien. Diese Ertragsverringerung ist vor allem auf den Flächenrückgang zurückzuführen. Daten aus manchen dieser Länder sollten aber mit etwas Vorbehalt genommen werden. Darüber hinaus betrifft die Verminderung in Polen zum Großteil Kartoffeln für Tierfutter ; das Teil für den menschlichen Verbrauch bleibt relativ stabil. Größte “Opfer” sind Deutschland (- 13 %, vor allem Sorten für den Frischmarkt) und die Schweiz (- 30 %).

Wie im Vorjahr erwarten Kartoffelbauern wieder höhere Preise später in dieser Saison und werden kaum Angebot geben im Oktober und November. Die offizielle Belgapom-Notierung steht jetzt schon einige Wochen auf 12,50 €/100 kg, aber kann möglicherweise durch das beschränkte Angebot in den kommenden Wochen ansteigen. An den Preisvoraussagen von 20 €/100 kg und mehr glauben wir jedoch nicht, eher an Schwankungen zwischen 10 und 15 €/100 kg.

 

29-08-2013

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Seit unserem letzten Marktbericht von vorigem Monat sind wieder neue und genauere Flächenangaben publiziert worden. Innerhalb der EU-5 wird die Flächenausbreitung jetzt auf 2 % eingeschätzt. Für die 28 Ländern der ganzen EU verkleinert das Areal mit 2,2 %. Pro Land sieht es so aus :

Deutschland               :           - 0,2 %

Belgien                      :           + 10,6 %

Niederlande               :           + 3,2 %

Frankreich                 :           + 4 %

Großbritannien           :           + 1 %

Polen                         :           - 5 %

EU-28                        :           - 2,2 %

Das kalte und naße Frühjahr sorgte für einen Rückstand der Früchte von 2 bis 3 Wochen. Der heiße Monat Juli und der trockene Monat August brachten wieder keine guten Umstände für eine optimale Produktion. Der Rückstand wurde denn auch nie mehr gutgemacht. In Europa wird im Allgemeinen eine Gesamternte erwartet, die etwa um oder viellicht sogar ein wenig unter die durchschnittliche Ernte der letzten 10 Jahren liegt.

Belgien und Nord Frankreich bekamen im Juli und August den meisten Regen in Westeuropa. Unsere eigene Proben in Belgien vom 20. & 21. August zeigten, daß die heutigen Erträge bei uns besser sind, als in den letzten 2 Jahren mit enttäuschenden Ernten :

                                   Ernte 2013                Ernte 2012                Ernte 2010

‘Bintje 35/+’              44,1 Tonnen            38,1 Tonnen            39,6 Tonnen

‘Fontane 35/+’         44,1 Tonnen            40,6 Tonnen             44,8 Tonnen

Auch in Bezug auf die Sortierung (50/+) waren die Ergebnisse schon ganz gut : 69 % in Bintje und 76 % in Fontane. Die Früchte hatten noch ein schönes Potenzial und nach den 20 mm Regen ins Wochenende vom 25. August werden die Felder noch eine gute Tonnage gewinnen. Unsere nächsten Proben von Woche 37 werden fraglos Ergebnisse um 50 Tonnen herum geben. In Belgien gehen wir in Richtung einer Gesamternte, die in Ertrag und in Sortierung besser sein wird als in unsere Nachbarländern.

Für eine zuverlässige Preisprognose für diese Saison ist es noch ein bischen früh, aber angesichts der Zahlen im vorigen Paragraph glauben wir nicht an Preise von 20 €/100 kg für dieses Jahr.

 

10-07-2013

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Seit unserem letzten Marktbericht sind neue und genauere Flächenangaben publiziert worden. Innerhalb der EU-5 wird die Flächenausbreitung noch immer auf 4 % eingeschätzt. Pro Land sieht es so aus :

Deutschland               :           + 1 %

Belgien                      :           + 10 %

Niederlande               :           + 5,6 %

Frankreich                 :           + 3 %

Großbritannien           :           - 0,5 %

 

Das Prozent für Frankreich nimmt noch immer nur Bezug auf Lagerungskartoffeln. In Polen würde die Kartoffelfläche mit 5 % kleiner werden, aber es betrifft hier nur Kartoffeln für Futter. Der Anteil Speisekartoffeln würde unverändert bleiben.

Nach dem reichlichen Regen hat Westeuropa jetzt 2 Wochen von trockenem und sonnigem Wetter. Das Kartoffelwachstum geht also ganz gut weiter.

Unser nächstes Update können Sie hier um den 15. August erwarten.

 

21-06-2013

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Die heutige Kartoffelsaison 2012/2013 ist fast zu Ende und deshalb gibt es seit voriger Woche keine offizielle ‘Belgapom’-Notierung mehr. Ab jetzt kann man sich auf die kommende Kampagne konzentrieren.

Innerhalb der EU-5 wird die Flächenausbreitung auf 4 % eingeschätzt. Pro Land sieht es so aus :

Deutschland             :        + 1 %

Belgien                    :        + 10 %

Niederlande             :        + 3 %

Frankreich               :        + 3 %

Großbritannien         :        + 2,5 %

Die Flächensteigerung in Deutschland ist vielleicht schon zunichte gemacht durch den Schaden infolge des überflüssigen Regens und der Überschwemmungen. Das Prozent für Frankreich nimmt nur Bezug auf Lagerungskartoffeln.

Die große Ausbreitung in Belgien ist einerseits auf die teuren Preise der abschließenden Saison und anderseits auf die wesentlich besseren Kontraktbedingungen für die kommende Kampagne zurückzuführen. Wenn diese Daten stimmen, hat der Belgische Kartoffelproduzent noch mehr gepflanzt als in 2011, das Rekordjahr (und ein sehr billiges Jahr) !

Nach 2 Wochen von trockenem und sonnigem Wetter bekam Westeuropa in den letzten Tagen genügend Niederschlag, was das Wachstum auf Dauergeschwindigkeit bringen wird. Die Umstände auf die Ackerboden sind heute hervorragend.

 

14-05-2013

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Weil der Winter viel länger als normal angehalten hat, ist das Pflanzen der Frühkartoffeln Ernte 2013 in Westeuropa in Rückstand geraten. Dadurch wurde die heutige Saison 2012/2013 gezwungenermaßen mit 3 Wochen verlängert, was denn wieder seinen Einfluß auf die Preisentwicklung hatte. In der 1. Hälfte Aprils stieg die offizielle ‘Belgapom’-Notierung von 20,00 €/100 kg bis 25,00 €/100 kg. Seitdem hat sich die Notierung nicht mehr geändert. Da die heutige noch vorhandene Menge Kartoffeln in Europa ganz klein ist, meinen wir daß die Preise sich in den übrig gebliebenen Wochen auf dieses Niveau stabilisieren werden.

Inzwischen sind alle Kartoffeln der 2013 Ernte gepflanzt worden. Die Pflanzumstände waren gut, die Bodenstruktur ist gut und wenn wir in den kommenden Wochen etwas Niederschlag erhalten würden, kann der Anfang für die Haupternte als ok bezeichnet werden.

Die ersten vorsichtigen Flächeschätzungen zeigen eine Erweiterung in Belgien (5 %), Frankreich (2 %) und die Niederlande (1,5 %). In Deutschland erwartet man eine leichte Einschränkung der Kartoffelfläche (- 1,5 %). Dies sind aber noch ganz voreilige Zahlen.

Fortsetzung folgt …

 

28-03-2013

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Seit unserem letzten Marktbericht blieb die Kartoffelnachfrage ungeändert besonders schwach und fiel die offizielle ‘Belgapom’-Notierung von 20,00 €/100 kg auf 17,50 €/100 kg zurück in den letzten 5 Wochen.

Quo vadis, Kartoffelmarkt ?

Da eine recht gute Nachfrage nach Kartoffeln jetzt schon 5 Monate unterbleibt und es keine Zeichen gibt, daß diese Situation sich schnell ändern wird, könnte man denken : der Kartoffelmarkt kann dies nicht festhalten und die Preise werden langsam weiter heruntergehen …

Aber die heutige noch vorhandene Menge Kartoffeln in Europa ist historisch klein, also könnte man denken : die Preise werden sich stabilisieren …

Der Winter dauert aber weiter an und das Pflanzen der Frühkartoffeln Ernte 2013 in Westeuropa schiebt weiter und weiter auf. Demzufolge werden wir länger als erwartet mit der (zu) kleinen alten Ernte weiter müssen. Man könnte also denken : die Preise werden sehr bald steigen …

Quo vadis, Kartoffelmarkt ?

Ehrlich gesagt : wir haben keine Ahnung. Keiner weiß es.

 

08-02-2013

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In dieser Saison sollte die Menge Kartoffeln in Europa historisch klein sein und viele Länder in Süd- und Ost-Europa sollten ganz große Importbedarfe haben. An diesen Zahlen zweifeln wir nicht, aber im Dezember und im Januar war im Handel davon kaum etwas zu merken. Seit unserem letzten Marktbericht blieb die Kartoffelnachfrage besonders schwach. Die Kaltwelle vom Anfang Januars sorgte noch dafür, daß die Preise stabil blieben, aber inzwischen ist die offizielle ‘Belgapom’-Notierung bis 20,00 €/100 kg gesunken.

Aber auch an diesen niedrigeren Preisen scheint die Nachfrage nicht wieder aufzunehmen. Für den Exportmarkt ist West-Europa einfach zu teuer. Nur mit Preisen unter dem Markt wird ein Käufer gefunden. Der Terminmarkt für April 2013 ist seit Dezember von 30 € bis auf 22 € zurückgefallen. Und auch die Industrie fängt an, die Folgen der teuren Kartoffelpreise zu spüren : der Verkauf von Pommes Frites außerhalb Europas ist zum Erliegen gekommen und die Vorräte verarbeiteter Produkte wachsen weiterhin. Deswegen schließt der größte Kartoffelverarbeiter Belgiens nächste Woche seine 2 Fabriken, was ein Zeichen ist, daß der Kartoffelmarkt vielleicht ein bischen über seinem Stand lebt.

Es scheint widersprüchlich, aber ein Preisverfall konnte den Kartoffelmarkt mal gut tun …

 

14-12-2012

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Durch das ständig ungünstiges Wetter sind nicht alle Kartoffelfelder gerodet werden können. Die getroffenen Bauern haben jetzt Februar und März ins Visier genommen um die restlichen Kartoffeln zu roden, aber dies ist mehr ein frommer Wunsch als Rationalität. Wenn wir die nicht gerodeten Felder als verloren betrachten, sehen die Gesamtproduktionsverringerungen pro Land der EU-5 wie folgt aus :

  • Frankreich               :           - 17 %
  • Belgien                   :           - 22 %
  • Niederlande             :           - 13 %
  • Deutschland            :           - 11 %
  • Großbritannien        :           - 30 %

 

Ganz in Übereinstimmung mit diesen Daten merken wir selbst innerhalb unseres Bauernetzwerks, daß die Vorräte in den Lagern viel kleiner sind als in den vergangenen Jahren. Außerdem ist ein wesentlicher Teil schon kontraktiert. Der Anteil freier Kartoffeln ist denn auch historisch klein für Dezember.

Die offizielle ‘Belgapom’-Notierung steht jetzt schon einige Wochen auf ungefähr 23,50 €/100 kg. Die Nachfrage im Markt ist schon einige Zeit etwas ruhiger und möglicherweise werden einige Spieler im Markt diese Ruhe anwenden um den Kartoffelmarkt etwas hinunterzubringen. Angesichts der obenstehenden Vorratzahlen wird ein niedriger Preis aber ganz einfach vom Kartoffelproduzenten ignoriert werden und soll denn auch mindestens vor dem Frühling nicht erwartet werden.

 

 

09-11-2012

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Die Kartoffelkampagne 2012 verlief ganz schwierig und problematisch vom Anfang bis zur Ende :

  • Ein kalter und nasser Frühling
  • Zu viel Regen im Juli
  • Zu trocken im August
  • Ein sehr nasser Herbst bis auf heute

 

Das ständig ungünstiges Wetter beeinflußte der Zuwachs während der ganzen Saison und verlangsamte und verhinderte das Roden am Ende. Demzufolge ist die Gesamtproduktion in West-Europa unter dem Durchschnitt und ist sie auch nicht ohne Qualitätsproblemen. Bis heute beunruhigt das nasse Wetter viele Leute in verschiedenen Ländern, weil nicht alles in guten Umständen für langfristige Lagerung gerodet werden kann. Die schwierigste und saturierteste Boden bleiben noch übrig im Südwesten Hollands, über Flandern bis in der Region von Calais. Für die kommende Woche wird trockenes Wetter vorausgesagt, aber im allgemeinen wird doch angenommen, daß etwa 5 % der Felder verloren gehen werden. Auch in Großbritannien fürchtet man, daß einen Teil der noch nicht gerodeten Parzellen aufgegeben werden müssen.

In Kombination mit einer kleineren Fläche und mit wenigeren Erträgen bedeutet dies, daß die EU-5 eine der kleinsten Kartoffelernten seit lange hat. Die offizielle ‘Belgapom’-Notierung steht jetzt seit 2 Wochen auf 25 €/100 kg und wird mehr als wahrscheinlich bis zur Ende dieser Saison zwischen 20 € und 25 € schwanken bleiben. Ein kurzfristiger Höchstpreis von 30 € ist gar nicht auszuschließen, auch wenn hiermit die Konkurrenzfähigkeit der westeuropäischen Industrie abschwächt zum Vorteil der USA.

 

01-10-2012

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Die Zahlen für die neue Kartoffelsaison liegen langsam fest. Die EU-5 (Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich und Großbritannien) kennt eine wesentliche Ertragverringerung im Vergleich zum Vorjahr :

Anbaufläche EU-5              :           - 5,8 %

Ertrag/Hektar EU-5             :           - 9,2 %

Gesamternte EU-5              :           - 14,5 %

 Diese Zahlen können als definitiv betrachtet werden. Der Gesamtertrag ist kleiner als die Ernte von der Saison 2010/2011, das letzte teuere Kartoffeljahr. Daß auch diese Kampagne hochpreisig wird, ist also eine ausgemachte Sache, zumal da :

- die Knollen dieser Saison kleiner ausfallen und deswegen mehr Rohstoff nötig sein wird, um die gleiche Menge Kartoffelprodukten zu produzieren

- die VerarbeitungsKapazität der Westeuropäischen Industrie sich seitdem noch vergrößert hat

- Großbritannien außergewöhnliche Importbedarfe haben wird.

Manche Leute halten es sogar nicht für unmöglich, daß die Kartoffelbedarfe der Verarbeitungsindustrie in der EU-5 zum ersten Mal in der Geschichte größer als die Produktion sein werden !

Nach dem lang erwarteten Regen der letzten Woche wird die Lagerung jetzt richtig in Fahrt kommen. Das Kartoffelangebot fängt an abzunehmen und einmal alles im Lager liegt, wird der Bauer nicht schnell neues Angebot geben. Daß die offizielle Belgapom-Notierung (die jetzt schon seit 6 Wochen auf 15,00 €/100 kg feststeht) in Kürze steigen wird, ist nur noch eine Zeitfrage.

16-08-2012

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Die neue Kartoffelsaison bleibt sich weiterhin als vielversprechend ankündigen. Den letzten Zahlen zufolge würde die Kartoffelfläche in der EU-5 (Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich und Großbritannien) mit 5,5 % abnehmen im Vergleich zum Vorjahr. Blickfang ist Deutschland wo die Anbauflächeverringerung auf 8% eingeschätzt wird. Nur die französischen Kartoffelbauern behielten ungefähr die gleichen Hektaren und pflanzten nur 2 % weniger.

Das späte Pflanzdatum, die schlechte Bodenstruktur, die (zu) niedrige Temperaturen und der wenige Sonnenschein bis Anfang August und die manchmal niedrige Qualität der Saatkartoffeln werden ohne Zweifel kleinere Erträge ergeben als in den letzten Jahren. Im Vergleich zu 2011 wird in die EU-5 eine Gesamternte erwartet, die 11 % kleiner sein wird. Pro Land sind die geschätzten Ernteerträge wie folgt :

Deutschland            :           - 10,5 %

Großbritannien        :           - 14,5 %

Niederlande            :           - 7 %

Belgien                   :           - 15 %

Frankreich              :           - 5 %

 

Dies ist im Gegensatz zu Nordamerika wo die Anbaufläche mit 5,5 % wuchs und die Gesamtproduktion 8 % höher als im Vorjahr erscheint zu werden.

Der europäische Kartoffelproduzent erwartet in den kommenden 10 Monaten – mit Recht – Preise die über dem Durchschnitt liegen. Die hohen Erwartungen sind schon zurückzufinden auf den Terminmarkt, wo der Kontrakt ‘April 2013’ diese Woche die 20 € überschritten hat. Auch der heutige Frühkartoffelmarkt profitiert davon. Seit 27/07/2012 gewann die offizielle Belgapom-Notierung fast 50 % an Wert (!) und wurde am letzten Freitag auf 12,50 €/100 kg festgesetzt.

 

 

 

19-06-2012

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Nach einer kurzen Verbesserung Anfang Mai herrscht wieder große Not auf der Kartoffelmarkt. Am 15/06/2012 ist die offizielle Belgapom-Notierung auf 2,50 €/100 kg zurückgefallen. Im Hinblick auf die noch immer großen Vorräte und die abwesende Nachfrage sollte nicht auf eine erneute Verbesserung gerechnet werden.

Die neue Saison ist aber hoffnungsvoller. Die spanische Kartoffelfläche nimmt mit 4% ab, ebenso für Großbritannien. In Belgien wird die Flächeverringerung auf 6% eingeschätzt. In Polen verkleinert die Fläche mit 7%, aus der die historisch niedrigste Ernte resultieren wird. Offentsichtlich wird die Fläche nur in Frankreich stabil bleiben.

Auch die Wachstumsumstände sind nicht ideal : spätes Pflanzdatum, schlechte Bodenstruktur, (zu) niedrige Temperaturen und wenig Sonnenschein im Westen Europas und Perioden von Hitzewelle in Mittel- und Osteuropa … Höchsterträge in der nächsten Saison können schon ausgeschlossen worden.

 

15-05-2012

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Der westeuropäische Kartoffelmarkt ist während der letzten Wochen vor allem durch das Wetter beeinflußt worden. Der nasse und kalte Monat April hat die Marktumstände ganz verändert : die Kälte sorgte dafür, daß die schon gepflantzten Kartoffelfelder kaum wuchsen ; der reichliche Regen verhinderte die Produzenten in ihren Versuchen weiter zu pflanzen.

Für die Verarbeitungsindustrie will das sagen, daß sie sich einen Monat länger mit alter Ernte bevorraten werden müssen. Der Preis für Verarbeitungskartoffeln ist denn auch gestiegen. Im Vergleich zu vorigem Monat hat sich die offizielle Belgapom-Notierung fast verdoppelt. Am 11/05/2012 betrug sie schon 4,50 €/100 kg.

Normalerweise ist das Pflanzen Mitte Mai fertig. Aber Ende voriger Woche gab es in Belgien noch 40 % der Haupternte zum Pflanzen ! Auch im Norden Frankreichs und in Großbritannien gibt es eine ernsthafte Verzögerung beim Pflanzen. Die Wetterberichte sprechen weiterhin von instabilem Wetter und deshalb ist eine weitere Preissteigerung auf keinen Fall auszuschließen.

11-04-2012

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Auf den europäischen Kartoffelmarkt zeigen die Verarbeitungsindustrie und der Exportmarkt noch immer keine Interesse um zusätzliche Mengen zu kaufen. Wie wir in unseren letzten Marktbericht vohergesagt haben, ist die offizielle Belgapom-Notierung weiter heruntergegangen um sich auf 2,50 €/100 kg zu stabilisieren. Unserer Meinung nach wird dieses Preisniveau in den kommenden Wochen behalten werden.

Durch das schöne Frühlingswetter verlauft das Pflanzen für die nächste Saison in einem schnellen Tempo, was bedeutet daß dieses Kartoffeljahr nicht länger als normal dauern wird.

Es sieht so aus, daß die nächste Saison besser sein wird, wenn wir die ersten Oberflächeprognosen für Speisekartoffeln glauben können. In die Niederlande und Deutschland wird eine Verringerung von ± 4 % erwartet, in Spanien von 2 %. Im Osten Großbritanniens spricht man von einer Reduzierung von 5 bis 8 %, dies wegen der heutigen kleinen Wasservorräte nach dem abnormal trockenem Winter.

 

21-03-2012

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Der europäische Kartoffelmarkt bleibt schwerkrank. Weder die Industrie, noch der Exportmarkt brauchen zu kaufen.

Gegen alle Erwartungen hat die Kältewelle Februars keine Nachfrage aus Ost-Europa kreiert. Noch schlimmer : mit dem heutigen Frühlingswetter fängt die Arbeit aufs Land für die nächste Saison schon an, was bedeutet daß dieses Kartoffeljahr nicht länger als normal dauern wird.

Was wir Ende Februar befürchteten, ist leider wieder mal Realität geworden : der Kartoffelpreis ist noch ein bischen weiter heruntergegangen. Am 16/03/2012 betrug die offizielle Belgapom-Notierung nur noch 2,75 €/100 kg. Für nächsten Freitag, 23/03/2012, erwarten wir eine Notierung von 2,50 €/100 kg. Eine Sache ist positiv : viel niedriger als heute ist nicht mehr möglich.

29-02-2012

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Ein Monat weiter und der Kartoffelmarkt in Europa bleibt unverändert ruhig ruhig ruhig. Durch die noch immer fast abwesende Nachfrage von der Verarbeitungsindustrie sowie des Exportmarktes ist die offizielle Belgapom-Notierung inzwischen unter die 4 € gesunken. Am 24/02/2012 betrug sie nur noch 3,75 €/100 kg.

Wie jedes Jahr im Februar sind die Kartoffelvorräte wieder inventarisiert worden. Im Vergleich zu Februar 2011 gibt es bedeutend mehr Kartoffeln in den Lagern.

  • Niederlande :   + 10 %
  • Belgien :   + 20 % !!
  • Frankreich :   + 20 % !!

 
Die gesamte Mehrvorrat 2012 hinsichtlich 2011 für die Niederlande, Frankreich, Deutschland und Belgien wird auf eine robuste 1.000.000 Tonnen geschätzt. In Süd- und Ost-Europa werden solche Inventarisierungen kaum or gar nicht ausgeführt, aber die Zahlen in diesen Regionen sind ohne Zweifel ähnlich. Eine große Überraschung sind diese Zahlen nicht, angesichts der größeren Fläche und Ernte 2011 und der latent abwesender Nachfrage.

Und es wird noch beunruhigender : die größere Vorrat 2012 hinsichtlich 2011 besteht fast völlig aus freien Kartoffeln, d.h. noch unverkauft.

Zurück zur Notierung : kann es noch niedriger ? Wir sagen ganz offen JA !

31-01-2012

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Unsere Angst von vor 2 Wochen, daß der Markt noch weiter heruntergehen würde, ist Realität geworden. Die offizielle Belgapom-Notierung sank für die dritte Woche in Folge und betrug 4,00 €/100 kg am 27/01/2012. Trotz des niedrigeren Preises singen wir aber noch immer das alte Lied : keine Nachfrage von der Industrie, die sich nur mit Kontrakten versorgt, und keine Nachfrage für den Export.

Die Kältewelle dieser Woche sorgt für eine Marktstabilisierung, und – vielleicht – kurzfristig für eine etwas bessere Nachfrage. Ob sie auch zu einer Preisverbesserung führen wird, bezweifeln wir aber sehr.

17-01-2012

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Der westeuropäische Kartoffelmarkt ist unverändert ruhig. Die Industrie versorgt sich noch immer fast nur mit Kontraktrohware und ist kaum Käufer freier Kartoffeln. Weiterhin ist auch der Export noch immer fast nicht bestehend. Mit all den Informationen die wir heute als Exporteur bekommen, fängen wir an, uns wirklich die Frage zu stellen, ob es überhaupt noch Export wesentlicher Umfang geben wird später in dieser Saison.

Nach der Preissteigerung Dezembers (die zustande kam trotz der mangelhaften Nachfrage) sieht es so aus, als ob der markt sich stabilisieren wird. Die offizielle Belgapom-Notierung sank mit 0,25 € und betrug 4,75 €/100 kg am 13/01/2012. Ohne eine Verbesserung der Nachfrage ist es nicht ausgeschlossen, daß der Preis weiter hinuntergeht. Nur die bessere Qualität für den Frischmarkt wird denn seinen Preis behalten können.